Neue Haspa-Zentrale: Einer der größten Umzüge in Hamburgs Geschichte

Hamburg Neue Haspa-Zentrale

Einer der größten Umzüge in Hamburgs Geschichte

So soll das neue Deutschlandhaus nach Fertigstellung aussehen, Architekt ist Hadi Teherani So soll das neue Deutschlandhaus nach Fertigstellung aussehen, Architekt ist Hadi Teherani

So soll das neue Deutschlandhaus nach Fertigstellung aussehen, Architekt ist Hadi Teherani

Quelle: AGB Deutschlandhaus/Hadi Teherani

Die Hamburger Sparkasse bündelt ihre Zentrale im Deutschlandhaus am Gänsemarkt und bezieht 30.000 Quadratmeter. 1500 Mitarbeiter wechseln ihren Arbeitsplatz.

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) bündelt ihre Aktivitäten in der Unternehmensführung an einem Standort und wird innerhalb der City umziehen. Von Herbst 2023 an soll die neue Zentrale im ABG-Deutschlandhaus am Gänsemarkt liegen, wie Haspa-Sprecher André Grunert am Freitag mitteilte. Dot soll zudem im Erdgeschoss eine sogenannte Nachbarschaftsfiliale entstehen. Derzeit nutzt das Unternehmen für die Zentrale die Standorte Adolphsplatz, Wikingerweg und Börsenbrücke. Das Deutschlandhaus wird derzeit nach Plänen des Architekten Hadi Teherani neu gebaut.

Dr.  Harald Vogelsang (Vorstandssprecher) Hamburger Sparkasse in seinem Büro.  In Zeiten von Corona und den vermehrten Videokonferenzen hat er LED Leuchten am Schreibtisch, zur Verbesserung der optischen Verhältnisse, stehen.

Harald Vogelsang hat sein Vorstandsbüro noch am Adolphsplatz

Quelle: Bertold Fabricius

Die Haspa belegt die Büroflächen im Deutschlandhaus damit komplett, 30.000 Quadratmeter in neun Stockwerken stehen dem Unternehmen zur Verfügung. Im Erdgeschoss wird es nur noch einige Gastronomie- und Ladenflächen anderer Anbieter wie der Block House Gruppe geben. Der Mietvertrag mit der Eigentümerin ABG Real Estate Group wurde jetzt unterschrieben. Damit wird im Herbst kommenden Jahres einer der größten Umzüge der Hamburger Geschichte anstehen, 1500 Mitarbeiter werden an den Gänsemarkt ziehen. Der Mietvertrag hat eine Lauftzeit von 15 Jahren.

„Mit dem Deutschlandhaus haben wir ein attraktives Gebäude gefunden, das uns im Herzen der Stadt verankert und unter einem Dach vereint“, sagt Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang. „Dadurch können wir noch vernetzter und moderner im Sinne unserer Kunden zusammenarbeiten.”

Im Inneren gehen die Büroflächen von einem großen Atrium ab

Im Inneren gehen die Büroflächen von einem großen Atrium ab

Quelle: AGB Deutschlandhaus/Hadi Teherani

Praktischerweise hatte die Haspa schon den Neubau des Deutschlandhauses finanziert, den jetzigen Vertragsabschluss begleitete das hauseigene Immobilienunternehmen Großmann&Berger. Auch die jetzige Immobilie am Adolphsplatz wird durch die Nord-IMMO, ein Tochterunternehmen der Haspa Finanzholding, weiter begleitet. „Mit dem Umzug vom Adolphsplatz zum Gänsemarkt geht die Haspa einen großen Schritt in die Zukunft. Die Aufgabe des Adolphsplatzes nach mehr als 100 Jahren ist uns nicht leichtgefallen. Die Haspa ist 1827 aber auch nicht dort gegründet worden, sondern hat sich in ihrem 195jährigen Leben immer mit der Zeit bewegt und modern aufgestellt. Genau das tun wir jetzt auch”, begründete Vogelsang den Schritt.

Das Deutschlandhaus am Gänsemarkt in Hamburg

Das Deutschlandhaus am Gänsemarkt in Hamburg, wie es bis 2019 Bestand hatte. Dann kam der Abriss

Quelle: Pressebild.de/Bertold Fabricius

Im Jahr 2019 wurde das Deutschlandhaus, das 1928/1929 nach Plänen der Architekten Fritz Block und Ernst Hochfeld entstanden war, abgerissen. Hadi Teherani orientiert sich bei dem Neubau am Vorgängerbau, es entsteht aber auch ein großzügiges und öffentlich zugängliches Atrium.

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