Juwelendiebstahl Grünes Gewölbe: Siebter Verdächtiger zum Grünen Gewölbe festgenommen – in Untersuchungshaft

Panorama Im Gerichtssaal

Siebter Verdächtiger zum Grünen Gewölbe festgenommen – in Untersuchungshaft

“Fast wie ein Wettbewerb – wer macht den größten Coup?”

Nach dem Juwelenraub in Dresden hat der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter begonnen – sie alle gehören dem Remmo-Clan an. „Eine Einbrecherfamilie – sagen Polizisten hinter vorgehaltener Hand“. Investigativjournalist Claas Meyer-Heuer erklärt, wohin das erbeutete Geld wandert.

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Er war nur als Besucher bei einer Gerichtsverhandlung: Doch dann wurden dem 22-jährigen Jihad R. Handschellen angelegt. Ein Richter erließ Haftbefehl. Jihad R. soll an dem Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe in Dresden beteiligt gewesen sein.

Der am Dienstag festgenommene siebte Tatverdächtige im Fall des Juwelendiebstahls aus dem Grünen Gewölbe in Dresden befindet sich in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ am Mittwochvormittag einen Haftbefehl, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Mann war am Rande des Prozesses zu dem Raub, der am Landgericht Dresden läuft, festgenommen worden – er saß als Zuschauer im Saal. Ermittler untersuchten am Dienstag das Auto und die Wohnung des Mannes in Berlin-Kreuzberg.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um Jihad R. Nach seiner Festnahme durchsuchten Ermittler das Auto des 22-Jährigen und auch dessen Wohnung in Berlin-Kreuzberg. Die Beamten gehörten der Soko ‘Epaulette’ an, die nach dem Einbruch im Grünen Gewölbe im November 2019 gebildet worden war. Unterstützt wurden sie bei der Wohnungsdurchsuchung von Beamten der Berliner Polizei.

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Diebstahl im Grünen Gewölbe

Die Staatsanwaltschaft wirft Jihad R. Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl und zu besonders schwerer Brandstiftung vor. Er soll den sechs Hauptbeschuldigten in Kenntnis des gesamten Tatplans umfassende Hilfestellung bei der Planung und Durchführung des Vorhabens geleistet haben.

Die Ermittler kamen dem 22-Jährigen unter anderem wegen der Aussage eines Angeklagten vom 29. März auf die Schliche, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Details wurden nicht genannt.

Verdächtige haben Spuren am Tatort hinterlassen

Bei den bisherigen Ermittlungen konnten bereits andere Tatverdächtige in Berlin festgenommen werden. Ein weiterer Verdächtiger verbüßt ​​für eine andere Tat eine Jugendhaftstrafe.

Prozess Juwelendiebstahl Grünes Gewölbe

Justizbeamte, Anwälte und die Angeklagte im Landgericht Dresden während des Prozesses um de Juwelenraub im Grünen Gewölbe

Quelle: dpa/Matthias Rietschel

Kurz zuvor war bekannt geworden, dass mehrere der Angeklagten nach Angaben eines Analytikers DNA-Spuren am Tatort hinterlassen haben. Bei vier der sechs Beschuldigten war sich Ralf Nixdorf, Chef der DNA-Analytik im Landeskriminalamt Sachsen, am Dienstag bei der Verhandlung am Landgericht Dresden völlig sicher. In einem weiteren Fall ging der 52 Jahre alte Experte mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Betroffene wie die vier anderen an der Außenmauer des Dresdner Schlosses DNA-Spuren zurückgelassen hatte.

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Nach Angaben von Nixdorf waren mehr als 1000 DNA-Proben ausgewertet worden. Allerdings waren viele unbrauchbar, weil die Täter im Gebäude mit einem Feuerlöscher gesprüht hatten. Die Experten wurden aber an der Außenmauer fündig.

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Clans im Sicherheitsgewerbe

In dem Prozess sind sechs junge Männer wegen schweren Bandendiebstahls und Brandstiftung angeklagt. Die Deutschen stammen aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie. Sie sollen am frühen Morgen des 25. November 2019 aus dem Schatzkammermuseum 21 Schmuckstücke mit insgesamt 4300 Diamanten und Brillanten im Gesamtwert von über 113 Millionen Euro gestohlen und Sachschäden in Höhe von über hint.einer hab Euro Million

Einer der sechs Angeklagten hatte Ende März sein Schweigen gebrochen und seine Beteiligung an Vorbereitungen zu der Tat eingeräumt. Namen von anderen Beteiligten nannte er aber nicht.

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