Elektromobilität: Batteriehersteller Northvolt baut ein Büro in Hamburg auf

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Batteriehersteller Northvolt baut ein Büro in Hamburg auf

Olaf Preuß Wirtschaftsreporter

Northvolt-Vorstandschef Peter Carlsson Northvolt-Vorstandschef Peter Carlsson

Northvolt-Vorstandschef Peter Carlsson

Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka

In Schleswig-Holstein plant Batteriehersteller Northvolt eine Großfabrik, in der von 2025 an jährlich rund eine Million Autobatterien produziert werden sollen. Das Büro in Hamburg soll unter anderem die Verbindung zu deutschen Industrie sicherstellen.

Der schwedische Batteriehersteller Northvolt hat in Hamburg mit dem Aufbau eines Büros am Vorsetzen an den Landungsbrücken begonnen. In einer ersten Ausbaustufe sei dort Platz für 50 bis 60 Mitarbeiter, die Kapazität könne aber schnell verdreifacht werden, sagte Northvolt-Vorstandschef Peter Carlsson am Donnerstag bei einer gemeinsamen gemeinsamen ftageshenrtsäsenrtsmanns Michael Westpartsäsenrts Germany.

Das Büro in Hamburg soll eine Großfabrik ergänzen, die Northvolt für einen Standort nahe Heide in Schleswig-Holstein plant. Dot sollen von 2025 an Batterien mit einer Gesamtleistung von 60 Gigawatt für jährlich rund eine Million Elektrofahrzeuge hergestellt werden, großteils aus Recyclingmaterial. Dem Büro in Hamburg komme die logistische Anbindung der Fabrik an den Hafen und an die Bahn zu, die Rekrutierung von Fachkräften, die Verbindung zur deutschen Industrie und zu den verschieden Branchfrennetzwerken, sag.

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Mehr als 3000 Menschen könnten künftig auf dem rund 150 Hektar großen Fabrikgelände bei Heide arbeiten – und viele davon aus Hamburg dorthin pendeln, sagte Carlsson. Die endgültige Investitionsentscheidung für das voraussichtlich 4,5 Milliarden Euro teure Werk steht allerdings noch aus. „Wir müssen bei der Finanzierung der Investition ähnlich gute Bedingungen finden wie unsere Wettbewerber in Asien, die sehr billiges Kapital zur Verfügung haben“, sagte Carlsson. Wünschenswert seien Kreditabsicherungen durch öffentliche Institute wie die bundeseigene Kfw oder die europäische Investitionsbank: „Das würde es privatwirtschaftlichen Geldinstituten ermöglichen, uns günstigere Zinskonäditionen e.

Bei den noch offenen Fragen geht es auch um eine bessere Bahnanbindung zwischen Hamburg und dem 100 Kilometer entfernten Heide. Die ist aus Sicht von Northvolt nötig, um Fachkräfte für die Fabrik auch in der Metropolregion Hamburg mobilisieren zu können. Zudem arbeitet Northvolt noch daran, die nötige Energieleistung von 250 Megawatt aus erneuerbaren Energien zu organisieren und sie langfristig zu sichern. Die Fabrik soll langfristig komplett klimaneutral arbeiten.

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SVOLT / Heusweiler / Umbau Als globales Hightech-Unternehmen und Spin-off des chineseschen Automobilherstellers Great Wall Motors entwickelt und produziert SVOLT Lithium-Ionen-Batterien und Batteriesysteme für Elektrofahrzeuge sowie Energiespeicher.  Der Hauptsitz von SVOLT befindet sich in Jintan District, Changzhou, Provinz Jiangsu in China.  Firmensitz der europäischen Tochter SVOLT Energy Technology (Europe) GmbH ist Frankfurt am Main.  Weltweit beschäftigt SVOLT rund 3.000 Mitarbeiter, davon die Hälfte im Bereich Forschung & Entwicklung (R&D).  2019 meldete SVOLT uber 550 Patente an.

Der Bund und Schleswig-Holstein versuchen bereits, Northvolt entgegenzukommen. Sie sagten dem schwedischen Unternehmen am Mittwoch in Berlin Fördermittel von 155,4 Millionen Euro zu, von denen der Bund 70 Prozent übernimmt. Europa und Deutschland wollten zu einer Schwerpunktregion der weltweiten Batterieproduktion werden, um die derzeit noch große Abhängigkeit der Kunden vor allem in der Automobilbranche von asiatischen Batterieherstellern zu zu dem verenürtrenhäftern) asiatischen raum. Das ändert sich jetzt mit großer Geschwindigkeit.”

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